Cédric Brühwiler
Projektleiter Logistik
- bruehwiler@wpag.ch
- +41 71 929 43 65
- Titlisstrasse 9, 9500 Wil
««Plötzlich war ich mitten im Millionenprojekt»»
Cédric, wie hat deine berufliche Reise begonnen?
Ich habe meine Lehre als Logistiker EFZ bei Kuhn Rikon in Rikon gemacht – eine prägende Zeit, in der mich mein Lehrmeister sowohl gefordert als auch gefördert hat. Er hat mir den Blick für die Möglichkeiten in der Logistik geöffnet. Die praktischen Erfahrungen von damals begleiten mich bis heute. Parallel zur Lehre absolvierte ich die Berufsmatura, danach folgte das Studium Verkehrssysteme an der ZHAW in Winterthur – eine spannende Kombination aus Planung, Betrieb und Unterhalt: Wie funktioniert ein Strassennetz? Wie betreibt man eine Eisenbahn? Das Studium hat mir weniger reines Fachwissen vermittelt, dafür umso mehr methodische Kompetenzen und kommunikatives Rüstzeug.
Wie kamst du zu W+P?
Es war nicht einfach, weil es keine genormten Begriffe im Bereich Logistik gibt – beispielsweise kann ein Leiter Logistik als Teameiter beim KMU an der Rampe stehen oder ein Geschäftsleitungsmitglied in einem Grosskonzern sein. Ich habe klassisch im Internet recherchiert und dann habe ich die Stelle als Projektleiter Logistik bei W+P gesehen. «Vielleicht etwas hochgegriffen direkt nach dem Studium» – dachte ich. Aber W+P hat mir die Chance gegeben.
Und dann wurde es schnell ernst …
Ja! Mit dem ersten Projekt «Hans Eisenring Natursteinwerk». Ich unterstützte beim Leistungstest, wie viele Steinplatten im Werk bearbeitet werden können. Es wurde alles gemessen, ausgewertet und geprüft, ob das System funktioniert. Danach kam das SIGG-Projekt: dies beinhaltete eine Logistikdienstleister-Ausschreibung mit den Themen Outsourcing der Auftragskommissionierung und Vertriebslogistik. Das war mein erstes grosse eigenes Projekt. Und das nach nur drei Monaten! Beim nächsten Projekt, Hilcona, ging es bereits um Millionenbeträge: Ein Umbau der gesamten Werklogistik mit Spedition, Hochregallagern, darunter ein Tiefkühllager und Anbindungen an die Produktion. Da wurde das Wasser nochmals deutlich kälter – die Lernkurve dafür umso steiler. Das Projekt befindet sich mittlerweile erfolgreich im Abschluss
Inwieweit muss man die Branche verstehen?
Ein grundlegendes Verständnis von Prozessen ist zentral, räumliches Vorstellungsvermögen definitiv ein Vorteil. Auch Basiswissen zu Lagertechnologien ist hilfreich. Entscheidend ist aber die Offenheit, von Kunden und Teamkolleginnen zu lernen – dann spielt es keine grosse Rolle, worum es konkret geht. Neugier ist der Schlüssel. Mein Hintergrund in Verkehrssystemen hilft mir sehr: Ob es um Verkehrsflüsse auf der Autobahn oder Palettenbewegungen im Lager geht – die Prinzipien sind vergleichbar.
Was fasziniert dich an deiner Tätigkeit?
Dass ich so schnell nach Stellenantritt schon ein Millionenprojekt leiten durfte. Natürlich hatte ich viel Unterstützung – aber der Lead lag bei mir. Das ist für mich als junger Projektleiter eine enorme Chance.
Wohin geht die Reise?
Ich plane nochmals eine Weiterbildung. Momentan bin ich aber sehr happy – auch weil ich neue Mitarbeitende einarbeiten kann. Es ist schön, Erfahrungen zurückzugeben, damit andere nicht die gleichen Fehler machen müssen wie ich.
Warum sollte ein künftiger Projektleiter zur W+P Weber und Partner AG kommen?
Das Klima ist extrem familiär. Die Projekte sind spannend und herausfordernd. Wer kann, darf früh Verantwortung übernehmen. Die Lernkurve ist maximal – und man sieht in sehr viele Unternehmen in verschiedenen Branchen rein. Zwischendurch konnte ich die Kommissionierung in einer Zentralwäscherei optimieren und aktuell arbeite ich zum Beispiel am Logistikkonzept für ein Papeterie- und Druckverteilgeschäft. Das macht Spass und braucht viel Fingerspitzengefühl.
Was machst du, wenn du nicht gerade arbeitest?
Skifahren – viel und leidenschaftlich. Ich bin gerne in den Bergen, aber auch in Spanien bei der Familie am Meer. Grillieren, entspannen, Zeit mit Freunden und Familie verbringen – das ist mein Ausgleich.




