Lars Kühne

Projektleiter Logistik

««Logistik ist einfach – bis sie richtig komplex wird.»»

Als Projektleiter bei W+P arbeitet Lars Kühne dort, wo vieles zusammenläuft: Bauherrschaft, Fachplaner, Lieferanten. Er koordiniert, verbindet und denkt in Abläufen. In den letzten Monaten vor allem beim anspruchsvollen Neubau der Hänseler AG in Herisau. Ausserdem bringt er bei der W+P seine Stärke im Umgang mit Daten und Digitalisierung ein.

Was ist deine Definition von Logistik in deinem Job?

Für mich ist Logistik eng mit Industriebau verbunden, egal ob Neubau oder Retrofit. Es geht immer um bauliche Anpassungen und funktionierende Abläufe. Als Projektleiter bewege ich mich an den Schnittstellen zwischen Bauherrschaft, Fachplanern und Lieferanten. Genau diese zu koordinieren, ist zentral.

Was macht dich als Projektleiter aus?

Man muss Verantwortung für das ganze Projekt übernehmen. Entscheidend ist das Systemdenken: Bei komplexen Aufgaben geht es darum, den gesamten Prozess zu verstehen, wo beginnt er, wo hört er auf? Genau dieses Denken hilft, die richtigen Lösungen zu entwickeln. Denn jedes Projekt bringt andere logistische Anforderungen mit sich.

Was begeistert dich an deinem Fachgebiet?

Im Kern ist Logistik einfach: Ein Produkt durchläuft einen klaren Prozess. Aber sobald mehrere Systeme zusammenspielen, wird es komplex. Diese Kombination macht für mich den Reiz aus.

An welchen Projekten arbeitest du aktuell?

Im Projekt der Kühlhaus Neuhof AG planen wir einen Erweiterungsbau und daneben Retrofits im Bestand. Sowohl mechanisch als auch auf digitaler Ebene sind wir in der Logistikplanung gefordert. Daneben darf ich in einem Projekt für einen Hersteller und Vertreiber von Spirituosen und Getränke im Kanton Luzern ein neues Hochregallager konzipieren und dazu den Umbau eines bestehenden Lagers planen. Diese Mischung auf grüner Wiese und dem Umbau im laufenden Betrieb begeistert mich sehr. Zudem entwickeln wir intern Prozesse weiter und schärfen die Rolle des Projektleiters bei W+P.

Wie war dein Weg zu W+P?

Nach der Kantonsschule bin ich über ein Praktikum bei Berlinger ins Thema Daten eingestiegen, unter anderem mit der Einführung eines ERP-Systems. Daraus entstand eine klare Affinität zu datenbasiertem Arbeiten. Danach habe ich Wirtschaftsingenieurwesen studiert, mein Wissen vertieft und den Schritt ins Projektmanagement vollzogen. Seit Oktober 2024 bin ich bei W+P.

Wie relevant ist Digitalisierung bei euer Arbeit?

Sehr relevant. Die Daten werden immer umfangreicher und genau darin liegt auch die Chance. Es geht darum, diese Daten zu strukturieren, auszuwerten und daraus bessere Entscheidungen abzuleiten. Ich beschäftige mich stark mit diesen Themen und bringe sie bei W+P ein. Immer stärker spielen auch KI-Tools eine Rolle.

Was unterscheidet W+P von anderen Arbeitgebern?

Die Mischung macht es aus: viele junge Mitarbeitende mit guten Ideen und gleichzeitig viel Erfahrung. Man arbeitet auf Augenhöhe, ist nahe an der Praxis und unterstützt sich gegenseitig. Das ist nicht selbstverständlich.

Und was machst du in deiner Freizeit?

Ich bin viel in der Region unterwegs, engagiere mich beim SC Bronschhofen und verbringe gerne Zeit mit Freunden und meiner Familie.

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