Ralph Buffoni

Niederlassungsleitung Zürich, Projektmanager

««Wir bauen Zukunft – und zwar als Team»»

Ralph Buffoni ist Projektmanager und Niederlassungsleiter Zürich bei der W+P Weber und Partner AG. Er verbindet unternehmerischen Weitblick mit Bodenhaftung: Buffoni führt komplexe Bauprojekte und ein wachsendes Team – mit Klarheit, digitaler Kompetenz und einem ausgeprägten Gespür für Menschen.

Welche Projekte treiben dich derzeit an?

Aktuell begleiten wir mehrere Grossprojekte, die viel bewegen. Besonders spannend ist ein neues Logistikzentrum, bei dem zwei bestehende Verteilzentren zusammengeführt werden. Der bisherige Standort stösst an Grenzen – ab 2030 startet der neue Betrieb. Bei einem weiteren Projekt begleiten wir als Generalplaner die Realisierung einer neuen Produktionsanlage im Bereich der Landesversorgung – von der Erschliessung bis zur fertigen Anlage. Ein Vorhaben mit hoher technischer und organisatorischer Verantwortung.

Dein beruflicher Hintergrund?

Ich habe als Hochbauzeichner begonnen und später in St.Gallen Architektur studiert. Schon früh wurde mir klar: Meine Leidenschaften liegen im Projektmanagement und der Digitalisierung. Deshalb habe ich mich in beiden Richtungen weitergebildet und kürzlich noch einen Executive MBA in Digitaler Transformation abgeschlossen. Diese Kombination hilft mir heute, Projekte mit Weitblick zu führen – strukturiert, digital, zukunftsgerichtet.

Was reizt dich an der Standortentwicklung in Zürich?

Das Potenzial ist riesig. Ich komme selbst aus der erweiterten Region und sehe, was hier möglich ist – speziell an der Schnittstelle von Logistik, Bau und Digitalisierung. Zürich ist ein Hotspot für digitale Entwicklungen, und genau das will ich mitgestalten. BIM (Building Information Modeling) ist für mich die Zukunft des Planens und Bauens: digitale Modelle vernetzen alle Beteiligten und machen Prozesse transparenter, schneller und effizienter. Als W+P Standort Zürich habe ich die Vision, uns zum BIM-Compentence Center zu entwickeln – das motiviert mich jeden Tag.

Welches Projekt hat dich in deiner Karriere am meisten geprägt?

Ganz klar: das Airside Center am Flughafen Zürich. Ich war dort Teilprojektleiter – ein Projektvolumen von 500 Millionen Franken. Das war gigantisch. Und als jemand, der selbst gerne fliegt, war dieses Projekt auch persönlich besonders.

Wie führst du dein Team?

Wir sind aktuell zwölf Mitarbeitende in Zürich, bis Ende Jahr werden es wohl 14 bis 16 sein. Für mich steht der Mensch im Zentrum. Ich achte auf zwei Achsen: Fachliches Know-how und Motivation. Wer sich entwickeln will, kann bei uns viel erreichen. Ich führe mit Herz und Verstand – es ist wirklich eine Art WG, die wir hier haben. Wir begegnen uns auf Augenhöhe, das Persönliche zählt.

Welche Rolle spielt Innovation in deinem Alltag?

Eine grosse. Ich denke gerne in End-to-End-Prozessen – von der Idee bis zur Umsetzung. Innovation heisst für mich: etwas Neues einführen, schnell testen, dann skalieren. Ein Beispiel: wir sind daran, das Thema Protokollierung einzuführen – klein beginnen, schnell Erfolge erzielen, dann in der Breite ausrollen. Genau so muss Innovation funktionieren.

Was gibt dir Energie?

Die Aviatik – ich finde alles rund ums Fliegen faszinierend. Dazu kommen Sport, Fitness, Biken. Dieser Ausgleich ist essenziell. Wir haben im Alltag anspruchsvolle Themen auf dem Tisch. Deshalb brauche ich Bewegung – und natürlich auch die Zeit mit meiner Tochter.

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