««Geht nicht, gibt’s nicht.»»
Auf der Baustelle ist Silvan Hutter das Bindeglied zwischen Planung, Realität und Zukunft. Als Bauleiter bei der W+P Weber und Partner AG sorgt er dafür, dass Termine, Qualität und Kosten im Einklang bleiben – auch wenn es mal knirscht. Mit einem guten Auge für Details und viel Fingerspitzengefühl für Menschen.
Silvan, an welchem Projekt arbeitest du gerade?
Aktuell leite ich den Umbau bei BWB in Altenrhein – einem Spezialisten für Eloxierungen im Rheintal. Der Rohbau steht, das Dach ist dicht, der Innenausbau läuft. Solche Projekte haben oft ein Volumen von mehreren Millionen Franken – das macht die Arbeit spannend und anspruchsvoll.
Was genau machst du als Bauleiter?
Ich begleite ein Projekt meist über ein bis zwei Jahre – von der Ausschreibung über Vergaben und Werkverträge bis zur Übergabe. Je nach Projektgrösse bin ich täglich oder wöchentlich auf der Baustelle. Ich halte alles am Laufen und sorge dafür, dass der Ablauf reibungslos funktioniert. Die Geschwindigkeit hat zugenommen, Termine sind heute deutlich verbindlicher. Wenn ein Gewerk nicht liefern kann, wirkt sich das sofort aus. Flexibilität und saubere Koordination sind unerlässlich.
Wie bist du zur Bauleitung gekommen?
Ich habe ursprünglich Gartenbauer gelernt. Dann kam der Wunsch nach einem Perspektivenwechsel – also habe ich berufsbegleitend an Abendschulen die Weiterbildung zum Bauleiter gemacht. Seit vier Jahren bin ich nun bei W+P – und schätze den Weg sehr, den ich eingeschlagen habe.
Was macht gute Bauleitung bei W+P aus?
Die Projekte sind extrem vielfältig – vom Industriebau bis zur Lagerhalle. Manchmal müssen Logistikanlagen in neue Produktionsstätten integriert werden, manchmal geht es um reine Hüllen und Lagerflächen. Wichtig ist, das Dreieck aus Kosten, Zeit und Qualität im Griff zu haben. Wenn man an einer Schraube dreht, beeinflusst das immer auch die anderen. Lernbereitschaft ist zentral – gerade als Quereinsteiger.
Wie gehst du mit Konflikten um?
Ich bin oft die erste Anlaufstelle auf der Baustelle – bei Problemen, Unsicherheiten oder Spannungen. Ich verstehe mich als Vermittler, der lösungsorientiert denkt. Für mich zählt nicht, wer schuld ist, sondern wie wir weiterkommen. Immer mit Blick auf Kosten, Termine und Qualität.
Welches Projekt hat dich besonders geprägt?
Ganz klar: die neue Migros-Bäckerei der Fresh Food & Beverage Group (ehemals JOWA) in Volketswil. Ich war zwei Jahre lang täglich auf der Baustelle. Es war intensiv, komplex – und am Ende sehr befriedigend.
Warum sollte ein Bauleiter oder eine Bauleiterin zu W+P kommen?
Weil man hier sehr gut weiterentwickelt wird. Man bekommt das Rüstzeug, um überall anzupacken. Die Projekte sind gross, vielseitig und herausfordernd – kein Vergleich zum Einfamilienhausbau. Das Team stimmt, die Kultur auch. Es gibt keinen Grund, nicht zu kommen.
Was machst du ausserhalb der Arbeit?
Fussball beim FC Weinfelden, Wandern, Unihockey, Mountainbiken, Billard, Kino – Hauptsache draussen oder in Bewegung.




